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Statecharts/Zustandsdiagramme sind grafische Darstellungen, die den Lebenszyklus eines Objektes bzw. eines endlichen Automaten eindeutig und möglichst durchschaubar darstellen sollen. Dabei werden Funktionen und Bedingungen visualisiert, die das dynamische Verhalten und die verschiedenartigen Zustände eines Objekts zeigen.

Statecharts bestehen vom Grundaufbau her aus den folgenden Bestandteilen:
• ein Anfangzustand, in dem das Objekt erzeugt wird.
• endliche Menge von verschiedenen Zuständen, die das Objekt/System zu einem bestimmten Zeitpunkt beschreiben
• endliche Menge von Ereignissen, welche bei einem bestimmten Zustand oder z.B. nach einer bestimmten Zeit auftreten
• endliche Anzahl von Transitionen/Zustandsübergängen, die, aufgrund des Eintreffens von Ereignissen, den Übergang des Objektes von einem zum nächsten Zustand beschreiben
• ein Endzustand oder mehrere Endzustände, in welchen das Objekt aufhört zu existieren

Zustände:
Ein Zustand wird als Zeitspanne zwischen zwei Ereignissen angesehen. Zustände sind durch einen für sie eindeutigen Namen definiert. Haben zwei Zustände innerhalb eines Zustandsdiagrammes den selben Namen, so beschreiben sie den gleichen Zustand eines Objektes. Es können aber auch anonyme Zustände definiert werden. Wenn man zwei namenlose Zustände in einem Diagramm hat, so beschreiben diese grundsätzlich zwei verschiedene Zustände eines Objektes. Start- und Endzustand eines Objektes sind als besondere Zustandstypen anzusehen, da zu einem Startzustand kein Übergang stattfinden und dem Endzustand eines Objektes keine Zustandsänderung folgen kann. Ein Zustand kann Bedingungen mit dem Ereignis verbinden, die erfüllt sein müssen, um den Folgezustand zu erreichen, bzw. um zu entscheiden, welchen Folgezustand das Objekt einnimmt. Durch Ereignisse können Aktionen innerhalb eines Zustandes eines Objektes ausgelöst werden.

Ereignisse/Transitionen:
Eine Transition ist ein Zustandsübergang eines Objektes, der durch ein Ereignis ausgelöst wird.
Ein Ereignis kann eintreten, wenn eine oder mehrere für eine Transition notwendige Bedingung erfüllt sind oder ein Objekt eine Ereignis-auslösende Nachricht erhalten hat.

Unterzustände:
Zustände können in verschiedene sequentielle oder parallele Unterzustände aufgesplittet werden.
Ist es nötig, Ereignisse innerhalb eines Zustandes eines Objektes näher zu untersuchen, lässt sich dieser durch die Definition von Unterzuständen aufgliedern. Unterzustände werden in die eigentlichen Zustände eingebettet. Die Notation von Unterzuständen ist gleich denen von Zuständen.

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